Auf dem Marktplatz (Foto) war am Sonntag einiges los. Auch auf dem benachbarten Jahnplatz gab es Verkaufsstände.

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Auf dem Marktplatz (Foto) war am Sonntag einiges los. Auch auf dem benachbarten Jahnplatz gab es Verkaufsstände.

Flohmarkt in der Nordenhamer Innenstadt lockt die Massen

In Nordenham fand am Sonntag der Flohmarkt NorFloh statt. Auf dem Marktplatz und dem Jahnplatz konnte an mehr als 140 Ständen gestöbert und gekauft werden.

Großer Andrang bei Flohmarkt

Veranstaltung in der Innenstadt lockt unzählige Schnäppchenjäger - 140 Stände

Als absoluter Publikumsmagnet erwies sich der Flohmarkt NorFloh, der am Sonntag im Stadtzentrum stattfand. Nordenham Marketing & Touristik (NMT) hatte ihn auf die Beine gestellt. So fiel die Bilanz der Organisatoren und der Schnäppchenjäger aus.

Ab dem Vormittag bummelten Hunderte von Besucherinnen und Besuchern bei traumhaftem Spätsommerwetter über den Markt- und Jahnplatz, um nach Schnäppchen Ausschau zu halten. Das Angebot war gewaltig.

Über 140 Stände lockten mit gut erhaltener Gebrauchtware. Vor allem Spielzeug, Kinderkleidung, Dekoratives, Bücher und Haushaltsgegenstände wechselten im Laufe des Tages vielfach den Besitzer. Zugelassen waren lediglich Privatanbieterinnen und -anbieter und keine kommerziellen Händlerinnen und Händler.

„Das ist schon richtig toll hier“, sagten Michaela und Bernd Schwarz, die mit ihrer Enkeltochter Emily (4) unterwegs waren und gleich zwei Stofftiere aus der Hello-Kitty-Kollektion erstanden. Die Tettenser konnten sich gar nicht mehr daran erinnern, wann sie zuletzt auf einem vergleichbaren Flohmarkt in der Nordenhamer Fußgängerzone gewesen waren. Nicht nur ihre Enkeltochter zog es denn bei den sommerlichen Temperaturen zur Eisdiele, auch wenn man dort angesichts einer langen Warteschlange viel Geduld mitbringen musste. Andere NorFloh-Gäste zog es eher zum Imbissstand.

Ladenhüter- und Dekomarkt am Sonnabend

Der Trödelmarkt für Schnäppchenjägerinnen und Schnäppchenjäger aller Altersgruppen war Teil der ersten Nordenhamer Umweltwochen. Den Auftakt dieses neuen Formats hatte am Sonnabend bereits der erste Nordenhamer Ladenhüter- und Dekomarkt der Geschäftsleute gebildet. Während der regulären Öffnungszeiten konnten hier die Kundinnen und Kunden preisgünstig verschiedene Ladenhüter und Dekomaterialien erstehen. Beteiligt an dieser Aktion hatten sich die Buchhandlung Bücher v. Bestenbostel, Hörakustik Schmitz, Cecil & Street one-Store, Viola Buller Moden, das Modehaus Büsing, Modewerk Vier, Juwelier Aniane sowie das Modehaus Mode Schröder.

Das neue Veranstaltungsformat war zugleich ein Programmpunkt der aktuellen Aktion „Heimat shoppen“, die die Industrie- und Handelskammer auf den Weg gebracht hat, um den lokalen Einzelhandel zu unterstützen.

Dass der Flohmarkt in der Nordenhamer Flohmarkt ein Erfolg war, freut NMT-Geschäftsführerin Ilona Tetzlaff. „Es ist doch klasse, wenn nicht mehr benötigte Sachen weitergegeben werden“, sagte sie. Das sei ganz im Sinne des Nachhaltigkeitsgedankens, der bei den Nordenhamer Umweltwochen eine zentrale Rolle spielt. Auch NMT hatte einen Verkaufsstand auf dem Trödelmarkt.

Und wie geht es mit den Umweltwochen weiter? Am kommenden Sonnabend, 17. September, macht die Stadt beim World Cleanup Day, also beim Welt-Aufräumtag, mit. In allen Stadtteilen soll es dann „Nordenham räumt auf“ heißen.